Timeline

Auf dieser Seite stellen wir in kurzen Worten die wichtigsten Geschehnisse IT wie OT rund um unsere Gruppe dar.

Natürlich stellt diese Seite keinen Anspruch auf Vollständigkeit, aber wenn du dennoch etwas vermisst, dann schreibe uns doch eine Nachricht!

Viel Spaß in unserer Historie!

  • Die Hamburger Sommerfrische

    Knapp sechs Wochen vor der ersten offiziellen Hofhaltung der fürstlichen Hoheit Sayid ibn Abadin ibn Palamedes ibn Troilus, rief der Neuzugang Kris Fenrir Wolf aus dem Clan der Könige zu einem lauschigen Abend der Hamburger Sommerfrische ein.

    Anders, als bisher, zwang er seine Gäste zur Anmeldung. Nur so konnten sie die Adresse der Örtlichkeiten erfahren. Aber das waren nicht alle Neuerungen, die der Soldat aus seiner alten Domäne in seine neue Heimat mitbrachte.

    Entgegen vergangener Abende und den damit einhergehenden Programmen, ließ Wolf seinen Gästen freie Hand bei der Abendgestaltung. Es war jedem selbst überlassen, die letzte gesellschaftliche Zusammenkunft zu nutzen, um Angelegenheiten vor der Hofhaltung zu klären.

    So wurde auch in großer Runde die bevorstehende Ämtervergabe heiß diskutiert. Wer würde den Schneid besitzen, sich für eines der freien Ämter zu bewerben?
    Für ein wenig frischen Wind sorgte auch der Neuzugang Mason Cardrich aus dem Clan der Gelehrten, der sofort hervorhob, dass er nicht vieles von körperlichen Auseinandersetzungen halte. Viel eher stünde ihm der Sinn nach Diskussionen. Zugleich machten sich der Toreador Louis l’Amour und Roxane la…

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  • I have a dream…

    So erging es allen Mitgliedern und Gästen der Hamburger Domäne einen knappen Monat vor der fürstlichen Maieinladung. Sie träumten und hörten die Stimme des alten Ahnen der den Thron ihrer Stadt besitzt. Sie hörten seine Worte, eine Aufforderung einem glorreichen Turnier beizuwohnen und gegeneinander anzutreten bis Blut fließe.

    Nicht jeder ging mit einem guten Gefühl in diesen Abend. Natürlich war es unmöglich abzusagen oder gar nicht zu erscheinen, handelte es sich doch um die Einladung des amtierenden Fürsten und dennoch, einigen der Gäste stand die Sorge ins Gesicht geschrieben.

    Eröffnet wurde der Abend durch die Ventrue Roxane la Blanche, welche die Gäste im Namen des Fürsten empfing. Es entstand eine angespannte Gesprächsrunde und nur der eine oder andere wahnwitzige Neonat kam gar auf die Idee, Wetten auszuloben. Doch so richtig wagte sich keiner aus seiner Deckung heraus, zu groß wohl die Sorge, jemandem auf die Füße zu treten den man später am Abend eventuell noch gegenüber stand.

    Mit Auftritt des alten Arabers begannen auch die Zweikämpfe. In drei Runden standen sich Freunde und Feinde, Schuldner und Gläubiger, Domitor und…

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  • Man wage sich einmal vorzustellen…

    Mit Gedankenspielen ist das so eine Sache. Natürlich braucht man sie, um Situationen zu durchdenken, ohne sie wirklich erleben zu müssen – für Diplomaten, Vermittler und viele andere gehört dies schon seit ewigen Zeiten zum normalen Handwerkszeug. Dumm nur, dass Vampire weder zu den großen Diplomaten oder Vermittlern und schon gar nicht zu den von Natur aus rücksichtsvollen Leuten gehören. Und so hatte sich die Tremere Lieblich eindeutig verkalkuliert, als sie diesen Abend ausrichtete. Eigentlich hatte sie es ja, nüchtern betrachtet, nur gut gemeint, als sie eine hypothetische Ämterverteilung in der Domäne Hamburg besprechen wollte, um die Mitglieder der Domäne endlich einmal aus ihrer unterträglichen Passivität zu reißen und sie dazu zu bringen, sich um die Ämter zu bewerben. Sicherlich eigentlich ein guter und notwendiger Schritt, aber da hatte sie die Rechnung ohne die Boshaftigkeit der Gäste und ohne die Tücken eines feudalen Systems gemacht. Denn auch wenn es nur symbolisch ist – kein Fürst kann es gut leiden, wenn andere in seinem Besitz die Ämter verteilen. Die Gäste wussten das und hatten kein großes Bedürfnis, sich an dem Gedankenspiel zu beteiligen, da sie keinen gesteigerten Wert darauf legten,…

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  • Erziehung gescheitert

    Die Einladung des Gangrel Joshua „Ozzy“ Grady hatte viele Mitglieder der Gesellschaft angelockt. Grady hatte vor, einen Abend zu geben, an dem sein neues Mündel, der Brujah Carlos Oswald, beweisen könnte, dass er besser sein kann. Und er wollte an dem Abend beweisen, dass die anderen Mitglieder der Domäne im Grunde nicht besser sind als Carlos, sich aber dennoch daran erfreuen, ihn immer tiefer in den Dreck zu treten.

    Die Motivation der Gäste war durchaus unterschiedlich. Die Toreador wollten offensichtlich nur sticheln und den Gastgeber herausfordern, Vicky wollte sich der Meinung des Gastgebers anschließen und war vom Fürsten wohl auch nicht ohne Grund geschickt worden. Wieder andere verfolgten mit dem gebeutelten Oswald ihre eigenen Pläne, in erster Linie wohl die Tremere Lieblich und von Kronstadt. Nebenbei gaben sich gleich zwei Malkavianer die Ehre, ein neues Gesicht für Hamburg und ein gut bekanntes.

    Während Grady noch vergeblich versuchte, sein Mündel gesellschaftsfähig und kontrolliert zu präsentieren, während diverse Gäste stichelten, anheizten und provozierten, bekam er noch ein ganz anderes Problem. Denn durch das Kind Vicky hatte er…

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  • Komm und spiel mit mir

    Toreador sind bekannt für ihre Kunst, das weiß jeder. Die meisten Gäste dürften daher bestimmte Vorstellungen gehabt haben, als sie auf den Abend kamen, an dem Gaspar ihnen seine Kunst demonstrieren wollte. Nun, wer Gaspar kannte, hätte ahnen können, dass der Abend besonders werden würde. Aber wahrscheinlich hatte niemand das volle Ausmaß dessen, was dann geschah, vorhergesehen. Sonst hätte es auch keinen Grund gegeben, dort zu erscheinen, von perfidem Voyeurismus einmal abgesehen.

    Man fand sich also ein, bereit, Gaspars Kunst zu betrachten. Der Abend fing relativ harmlos an, man plauderte, man trank mit Drogen versetztes Blut – soweit nichts, was man nicht schon bei anderen Toreadoreinladungen gesehen hätte. Auch Tische, an denen verschiedene Emotionen (Wut, Trauer, Scham) Thema sein sollten hatte der eine oder andere vielleicht schon einmal gesehen. Aber auf irgendeine seltsame Art und Weise griffen die Themen an ihren Tischen. Der Brujah Carlos sank heulend und schreiend am Trauertisch zusammen, die Tremere Lieblich verlor vollkommen ihre Fassung durch die Wut und auch auf andere hatten die Tische einen enormen Effekt. Unbeteiligte Beobachter hätten vielleicht gesehen, dass es im Wesentlichen die Gäste waren, die…

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  • Alles hat seinen Preis

    Die Hofhaltung des Fürsten naht und jeder auch nur halbwegs intelligente Vampir in der Hansestadt macht sich eifrig daran, eine der begehrten Einladungen zu bekommen. Denn immerhin kann man nur auf der Hofhaltung überhaupt Bittgesuche an den Fürsten stellen und da war ja noch diese Sache mit den zu verteilenden Ämtern. Da will natürlich jeder etwas abhaben und außerdem möchte wohl keiner den Fürsten verärgern, indem er oder sie nicht auf seiner Hofhaltung erscheint – Majestäts Launen können tödlich sein.

    Dumm nur, dass man für einen Platz auf der Liste die Zustimmung von Roxane la Blanche benötigt, die mit diesem doppelgesichtigen Amt geehrt wurde – sie kann zwar über die Gäste bestimmen, ist dann aber auch für ihr Verhalten verantwortlich und darf dem Fürsten wohl kaum zu wenige Gäste präsentieren.

    So war sie denn auch mehr als überrascht, dass wenige Gäste zu dieser Soiree erschienen und die wenigen sich nur unzureichend vorbereitet hatten, wie es schien. Eigentlich hatten alle die Gelegenheit bekommen sollen, sich zu präsentieren, die wenigsten nutzten sie recht. Höchstens Gaspar, Fräulein Lieblich und der Neuzugang Joshua Grady konnten ein wenig Eindruck machen. So mag es keinen überraschen, dass die Gastgeberin den…

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  • Bruchstücke der Vergangenheit

    Jeder hat eine Vergangenheit und Vampire, die nun einmal unsterblich sind, haben eine ganze Menge davon angesammelt. In dieser Vergangenheit liegen Ereignisse, die die diversen Charaktere, die unsere Runde darstellt, bis in die bespielte Zeit prägen. Zum Teil sind dies Dinge, die ihnen geschehen sind, zum Teil haben sie sie getan. Es sind schöne Ereignisse darunter, ebenso wie schlimme, einfache wie komplizierte. Ihnen allen gemeinsam ist, dass sie den Charakter des jeweiligen Vampirs entscheidend geprägt haben.

    Diesen Momenten haben wir im Dezember eine Reihe von Präludien gewidmet. Jedes Mitglied der Runde konnte im Vorfeld anmelden, zu welcher Rolle er oder sie ein solches Präludium haben wollte. Die Spielleitung hat dann aus den Wünschen, den Vorgeschichten der Charaktere und Ideen von Spielerseite Szenen geschrieben. Diese Szenen haben wir in wechselnder Besetzung mit der gesamten Runde bespielt. Nicht immer kam jeder direkt zum Einsatz, was für die jeweils nicht Beteiligten die faszinierende Möglichkeit ergab, das Spiel tatsächlich einmal komplett von außen als Zuschauer zu verfolgen. In der anschließenden Feedbackrunde waren alle begeistert von diesem Abend und zwar aus vielerlei Gründen: Man hat die Rollen der anderen und teilweise die eigene ganz neu kennen gelernt, das Spiel einmal von außen betrachten können, konnte…

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  • Alles endet – auch die Unsterblichen

    Es kam, wie es kommen musste, wenn ein Neugeborener den Machtkampf mit dem Alten probt. Der Neonat von Haus und Clan, Augustus Macellarius, hatte sich der Vorladung seines Fürsten direkt widersetzt, dieser hatte ihn daraufhin zur Blutjagd ausgerufen. Diese war nach kurzer Zeit erfolgreich und der Caitiff Egon, der Brujah Carlos, der Gangrel Schlotzbach unter der Federführung der Ventrue Roxane la Blanche stellten und überwältigten den Tremere, der gegen diese Übermacht chancenlos sein musste. Nur einen Abend später wurde die Domäne vorgeladen. Die Gäste erwartete ein gebeugter und gebrochener Augustus, der vom Fürsten zum Tode verurteilt wurde. Das Urteil vollstrecken musste Carlos, denn er hatte den Tremere letztlich gestellt. Und so wurde Augustus von Carlos vernichtet, während Haus und Clan Tremere gezwungen wurde, tatenlos dieser Schande für ihren Clan zuzusehen. Und als wäre das noch nicht genug, wurden die beiden anwesenden Clansvertreter, Fräulein Lieblich und Viktor von Kronstadt, damit „geehrt“, die Gastgeberschaft des Abends zu übernehmen, nachdem der Fürst mit weiteren Drohungen verschwunden war. Wie zu erwarten war, stand es um die…

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  • Gnade vor Unrecht

    Inzwischen haben die Hamburger Vampire gelernt, dass eine Einladung, die der Fürst in seiner „unendlichen Güte“ ausspricht, meist unangenehm für sie wird. So auch dieses Mal. (Vor-)geladen waren die Hamburger, weil der Fürst Strafen aufheben wollte, die er im April über Carlos Oswald und Rüdiger Schlotzbach verhängt hatte. Die Strafen wurden zwar aufgehoben, aber die direkt darauf folgenden Demütigungen für die beiden und andere Gäste des Abends waren für manchen kaum zu ertragen, auch weil Seneschall und Fürst scheinbar bestrebt waren, sich im Sadismus ihrer Handlungen noch gegenseitig zu übertreffen. Aber der Reihe nach.

    Carlos Oswald hatte die letzten Monate alptraumgeplagt in einer Kiste verbracht hatte, stets am Rand der Raserei und immer gerade außer Reichweite der tastenden Sonnenstrahlen. Er wurde von Sayids Kerkermeister vorgeführt, den ganzen Abend erniedrigt und am Ende des Abends als Mündel dem Caitiff Egon unterstellt, damit „die eine Schande die andere erziehen möge.“ Schlotzbach wurde vom Seneschall zwar von seiner Strafe freigesprochen, aber gleichzeitig zum „Bodensatz des Blutes“ erklärt. Fürst und Seneschall deklarierten ihn daraufhin prompt zum Kettenhund der Domäne, dem Sayids Folterknecht sogleich alle Moral und eigenen Willen nehmen sollte. In diesem Prozess wurde auch Oswald immer wieder gezwungen, seinen Freund zu demütigen,…

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  • Fräulein Lieblich und die Blutreinheit

    Man stelle sich eine Gruppe von Personen vor, die über Eugenik und Blutreinheit diskutieren. Schlimm. Man stelle sich vor, diese Gruppe spricht über praktische Anwendungsmöglichkeiten dieser Konzepte. Schlimmer. Man stelle sich zuletzt vor, dass es sich dabei um untote Monster handelt, die jeder viele Leben auf dem Gewissen haben, in Seelenruhe Blut aus Weinkelchen trinken und über die eigene Überlegenheit über die menschliche Rasse diskutieren. Unsäglich. Nun, Seelenruhe mag übertrieben gewesen sein, die Gemüter waren durchaus erregt, als Fräulein Lieblich ihre ganz spezielle Tremere-Sicht auf die Blutreinheit vortrug. Allerdings meist nicht, weil man es moralisch verwerflich gefunden hätte: Man fand nur keinen gemeinsamen Nenner, wer oder was denn besonders unwert sein. Einige wenige Stimmen fanden sich gegen diese Einstellung, aber sie wurden nicht gehört. Vicky nicht, weil sie mit ihrer groben Ausdrucksweise wenig Anklang fand und als Kind ohnehin nicht gehört wurde, und Dr. Schubert nicht, weil er als Mündel auf diesen Abend kam, mehr noch: Als Mündel eines Caitiffs. Egon hatte ihn vor dem Abend gefunden, offenbar hatte Schubert sich bisher ohne Kontakt zur Vampirgesellschaft alleine vorgeschlagen und kam jetzt unfreiwillig mit ihr in Berührung. Dabei gab es nicht nur durch die…

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  • Im Siegestaumel kann man straucheln

    Mit dem Leben ist es, wie mit einem Theaterstück:
    es kommt nicht darauf an, wie lang es war,
    sondern wie bunt.

    Es ist schon ein Beweis tiefster Überzeugung wenn ein Duellant für seinen Kontrahenten eine Trauerfeier ausrichtet, obwohl dieser noch gar nicht den letzten Atemzug getan hat.
    So lud Herr Macellarius von Haus und Clan den Hamburger Hof und seine Gäste zu einer Trauerfeier der besonderen Art ein.

    Sie alle sollten zusammenkommen und im Andenken des Herrn Krämer von seinen großen Taten berichten. Dass niemand dazu geneigt war, schien den Gastgeber nur wenig zu stören.
    Er kündigte sogar am Anfang des Abends an, dass Herr Krämer sich in dem Sarg befinden würde, den er extra herangeschafft hatte, so dass dieser auch alles mitbekommen würde. Nun, dieser Umstand ließ die ersten Gäste stocken, würde sich doch niemand einfach trauen, ein Mitglied der Gesellschaft zu entführen. Die Toreador sollten Abhilfe schaffen und diese Frage beantworten. Es stellte sich heraus, dass wohl einiges Hab und Gut dieser Person im Sarg lag.

    Sogleich diskutierten die Geladenen darüber und schließlich ersteigerte ein Kind den vermeintlichen Leichnam für lächerliche drei kleine Gefallen. Nun, es mag wenig wundern, dass ausgerechnet das ehemalige Mündel…

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  • There are more things in hell than are dreamt of in your Philosophy

    Es hätte so nett sein können, diese philosophische Soiree – alleine der Name klingt schon so erhaben, so ruhig, so gebildet. Problematisch wird es dann, wenn die Gäste allesamt Vampire sind, dann hat es sich mit der Philosophie meist schnell erledigt.

    Im Namen ihres neuen Mündels Nicolas Bojanic hatte Roxane la Blanche zu dieser Soiree geladen und wer bereits auf einem Abend unter ihrer Schirmherrschaft war, wusste, was wohl kommen würde. Und so kam es wie es kommen musste. Die Gäste hatten noch nicht recht angefangen zu diskutieren, als der Gangrel Schlotzbach durch die Tür taumelte, kaum beherrscht und nahe an der Raserei. Eben genau in dem Zustand, den man erreicht, wenn jahrhundertealte Wahnsinnige mit der Erziehung beauftragt werden. Dem werten Gangrel war so gar nicht nach Philosophie und der Abend nahm eine unglückliche Wendung. Für wen der Abend am schlimmsten war, ist kaum zu sagen. War es der „Gastgeber“ Nicolas, der in Einem fort gedemütigt wurde, von den Toreador für deren Hohn noch Schulden aufgeladen bekam und am Ende einem Ghul zur Erziehung übergeben wurde? War es Schlotzbach, der, vollkommen zerrüttet von…

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  • Morituri te salutant

    Nur zwei Nächte nach der verpatzten Jagd des Brujah-Kindes Vicky lud der Fürst der Domäne alle Beteiligten auf die ehemaligen elysialen Felder des Wu Dao vor um seine Untertanen zu verhören. Es wundert nicht, dass der Infant bereits nahe der Raserei die Örtlichkeiten betrat. Als dann auch noch seine Untergeben die falschen Antworten von sich gaben, konnte er nicht länger an sich halten und teilte jedem eine zugedachte körperliche Züchtigung mit.

    Doch von vorn: Der Seneschall ließ den schwer derangierten Krämer nebst seinem Mündel Nicolas bereits vorher in die Örtlichkeiten abliefern. Ebenso befand sich eine schwer misshandelte Eva Eisenwagen dort. Egon, der bei der eigentlichen Jagd weggeschickt wurde kam wütend zur Vorladung. Casper, der aufgrund seiner vorangegangenen Strafe nicht direkt an der Jagd beteiligt war fand ebenfalls wie eine vollkommen biestige Roxane seinen Weg zur Kampfschule. Dort harrte die Gruppe aus, bedachte sich mit gemeinen Spitzen, die ersten Schuldzuweisungen wurden ausgetauscht bis der Fürst das Treiben jäh beendete. Nachdem alle den ersten Dämpfer versetzt bekamen, zog sich der Herrscher wütend auf seinen Platz zurück und verhörte alle einzeln. Augustus, dieses Mal von einem anderen Diener begleitet, wagte es sogar zu spät zu der Vorladung zu…

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  • Jagd durch Hamburg

    Als wenn die Stadt in dieser Hinsicht nicht schon genug Probleme hätte, schien in der letzten Zeit auch noch ein unkontrollierter Jungvampir durch die Hansestadt zu streifen. Nach aufsehenerregenden Medienberichten wurden die Mitglieder der Domäne vom Fürsten unter der Führung Eva Eisenwagens ausgesandt, diesen Vampir zu finden.

    Mit nur wenigen Hinweisen und einem von der Polizei „geborgten“ Notizbuch, das aber leider verschlüsselt war, ging es auf die Suche. Mit dabei waren auch Krämers neuer Schützling, das Ventrue-Kind Nicolas Bojanic, Augustus Macellarius nebst Ghul und Egon. Anfangs lief die Suche noch gut, man fand weitere Hinweise, nur dann wurde es problematisch. Egon und die Tremere wurden jeweils auf falsche Fährten geschickt, was sie nicht begeisterte, sogar böse Absicht unterstellte man der Truppenführung. Nach einigen Mühen fand man heraus, dass es sich um Vicky handeln musste, Brujah-Kind und offenbar vom Erzeuger alleingelassen. Bis in ihre Wohnung ging eigentlich alles glatt, aber dann wurde es… hitzig. Natürlich war die reizbare junge Dame nicht bereit, mit einem Haufen Fremder mitzukommen und nach Art ihrer Familie rastete sie aus. Die Anwesenden waren nicht in der Lage, sie ruhigzuhalten und von da an überschlugen sich die…

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  • Hofhaltung des neuen Fürsten Hamburgs

    Die Hamburger Bürger hatten viel erwartet, sicher auch viel befürchtet, aber die Hofhaltung übertraf wohl in vielerlei Hinsicht ihre Erwartungen. Die erste Überraschung mag für viele gewesen sein, dass der neue Fürst Sayid kurzum den ehemaligen Ancilla des alten Fürsten Hamburgs, Johann von Anckelmann, als seine rechte Hand einsetzte. Das sorgte bereits für eine Menge böses Blut, besonders unter den Ventrue, auch wenn der Fürst seinen neuen Seneschall vor dessen Ernennung erst einmal fast zu Tode prügelte.
    Keiner wusste, was mit dem alten Fürsten war, warum er „nicht mehr ist“, wie Sayid sagte. Aber alle mussten sich mit dem neuen Herren erst einmal arrangieren und das Knie beugen, die Brujah fröhlicher als die Ventrue.

    Dann durften alle Gäste der Hofhaltung sich zu Einzelgesprächen mit dem Fürsten einfinden, an denen noch am angenehmsten war, dass sie zum Verzehr von Brot und Salz genötigt wurden. Sicherlich eine freundliche Geste, für Vampire dennoch eher unappetitlich und mit der Herausforderung verbunden, nicht auf den neuen Fürsten zu erbrechen. Im Anschluss daran hielten Fürst und Seneschall Gericht über alle Vorfälle bezüglich der Maskerade, dabei bewiesen beide, dass ihre Urteile weder fair noch milde waren, obwohl…

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  • Vorladung des Friedensrichters zu den Maskeradebrüchen

    Stell dir vor, du wirst vorgeladen und keiner geht hin. Zumindest kein Richter. Die wegen der Maskeradebrüche und der Vorfälle bei der Vorstellung des Motorradclubs vorgeladenen Personen wunderten sich nicht gerade wenig, dass Johann von Anckelmann zu seiner eigenen Verhandlung nicht erschien. Man versuchte sich mit Galgenhumor und alten Anekdoten über den Abend zu retten oder auch mit der heiß diskutierten Schuldfrage. Aber mit jeder Stunde, die der Friedensrichter nicht auftauchte, wurde man nervöser. Anrufe bei den offiziellen Stellen brachten nur Schweigen als Antwort und schließlich begannen die nervösen Bürger und Gäste in kleinen Verschwörergruppen die Lage zu erörtern.

    Aufgelöst wurde die Spannung am Ende des Abends auf eine höchst unerwartete Weise: Sayid, der sich bisher nur als „Kumpel“ seines Clansbrudes Egon vorgestellt hatte und den Abend damit verbracht hatte, den Anekdoten der Bürger zu lauschen, offenbarte sich als Ahnsherr der Brujah und neuer Fürst der Stadt. Während die einen begeistert oder zumindest neutral waren, fanden die erbosten Ventrue harte Worte für den neuen Fürsten. Und obwohl diese aus verständlicher Wut gesprochen worden waren, stellte sich für alle die Frage nach den Konsequenzen für…

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  • Vorstellung des Motorradclubs Rollin‘ Bastards

    Carlos Oswald und sein Freund aus alten Zeiten, Rüdiger Schlotzbach, luden gemeinsam zur Vorstellung ihres Motorrad-Clubs ein. Nun, dass dieser Abend kein ruhiger werden würde, konnte man anhand der Gastgeber, die aus dem Clan der Gelehrten und der Wanderer stammen, schon erahnen.

    Dass nun auch noch ein bis dahin unbekannter Brujah, der sich als Egon Schmidt-Dornfeld vorstellte, für mehr als Furore sorgte, war von seitens der Gastgeber gar nicht geplant. Daneben wirkten die restlichen Anwesenden Elisabeth Schimmelpfennig, ihres Zeichens noch Kind, Roxane la Blanche, Jan-Gaspar und Louis eher unauffällig bis farblos. Schnell eskalierten die erhitzen Gemüter und es kam in dem beschaulichen Vorort Wentorf zu Schießereien. Besorgte Nachbarn des Einfamilienhauses alarmierten daraufhin einen Streifenwagen. Was danach geschah, nun, dieses Geheimnis teilen die Anwesenden und der Friedensrichter Johann von Anckelmann. Dank der Intervention wurde dieser pikante Vorfall in der Zeitung als tragischer Unfall publiziert.

    Dieses war also der zweite Streich der Herren Oswald und Rüdiger. Kann man davon ausgehen, dass das nun Methode wird?

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  • Einladung Augustus Macellarius

    Die offizielle Einladung im Februar wurde ausgerichtet durch ein Mitglied von Haus und Clan. Der Tremere Augustus Macellarius, welcher sich selbst als Pressesprecher des ansässigen Gildehauses vorstellte berichtete über aktuelle Geschehnisse und strukturelle Veränderungen im Haus. Augustus selbst, ein eher ruhiger Gesell ließ durchblicken dass er bereits seit über einem Jahrzehnt in Hamburg lebe, doch nie an der Gesellschaft teilgenommen habe.

    Es sollte ja ein ruhiger Abend werden. Ein paar Informationen, ein wenig Politik, doch fast erwartungsgemäß eskalierte dieser Abend als der, an diesem Abend, nahezu unkontrollierbare Brujah Carlos Oswald unter den anwesenden Gästen vollkommen in Rage geriet. Aber was soll man auch erwarten, der arme Carlos hatte einen verdammt ekeligen Monat.

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  • Bastelnachmittag

    Unser erster Bastelnachmittag fand nun endlich im Februar bei Becs und Jules daheim statt. Erstaunlicher Weise hatte nur kaum jemand was zum Basteln dabei. Nichts desto trotz wurde es ein genialer Nachmittag mit leckerer Kartoffelsuppe, fantastischem stacheligen Cthulhu-Kuchen und viel Klönschnack. Und auch wenn wir vielleicht nicht wirklich Props gebastelt haben, so diente der Nachmittag dann doch der weiteren Charakterentwicklung, dem Brainstorming zu neuen Konzepten und schlichtweg dem gemeinsamen Spaß. Solche Aktionen zeigen wie guter Gruppenzusammenhalt funktioniert!

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  • Neujahresempfang der Roxane La Blanche

    Das neue Jahr hat gerade erst begonnen, da erreichte die Mitglieder der Domäne ein Einladungsschreiben zum traditionellen Neujahresempfang der Ventrue Roxane la Blanche. Gewohnt gelangweilt bat sie die Eingeladenen darum sie dieses mal doch nicht erneut mit langweiligen Geschenken zu enttäuschen und drohte mit empfindlichen Strafen bei Zuwiederhandlung.

    Es wart ein furioser Abend. Neben dem üblichen Aufgebot der Toreador welche sich um die Ventrue tummeln trat auch ihr Ziehvater, der Ancilla Johann von Anckelmann auf’s Tapet. Es wurde gespielt und getauscht, gehandelt und gedroht. Alle Geschenke fanden einen neuen Besitzer und etliche Gefallen wurden ausgelobt. So auch vom Gangrel Anckelmann, einen großen Gefallen demjenigen der ihm einen guten Grund liefere den Toreador Gaspar der Vernichtung zuzuführen. Man darf gespannt sein wer diesem verlockenden Angebot wiederstehen kann – und vor allem wer nicht!

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  • Einladung Carlos Oswald

    Ein kleiner, aber feiner Abend sollte es werden. Carlos Oswald, Neugeborener vom Clan der Gelehrten lud zu einer privaten Soiree in seine Geschäftsräumlichkeiten nach Harburg. Trotz etlicher Einladungen, erschienen am Ende nur die Ventrue Hans Michael Krämer und Roxane la Blanche, sowie der Toreador Louis l’Amour. In alter Hamburger Manier wurde viel gehandelt und gedünkelt und obwohl man sich der eventuellen Anwesenheit der Nosferatu nicht sicher sein konnte wirklich im Privaten zu sprechen wurde doch auch das ein oder andere Geheimnis ausgetauscht. Ein Jammer für diejenigen die dieser Einladung nicht gefolgt sind…

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  • Einladung Roxane La Blanche & OT-Treffen

    Im November luden wir zu unserem ersten offiziellen Spielabend und gleichzeitig zu unserem ersten OT-Treffen in die Kampfschule Wu Dao ein. Gemeinschaftlich diskutierten wir über die Runde, Regeln und die Gründung eines Vereines. Wir legten die ersten Spieltermine fest und beschlossen ein Forum anzulegen welches fortan unter http://forum.urbs-jovis.de/ zu erreichen ist.


    Anschließend lud Roxane la Blanche zu einer spontanen Soirée in ein Hinterzimmer ihrer Bar „La Valise Perdue“ auf dem Hamburger Kiez ein. Eine Gomorrha-Party wünschte die Hausherrin und das ist auch was sie bekam. Es wurde getrunken, gestritten und gelästert. Highlight des Abends war der Auftritt Hans Michael Krämers, welcher – obgleich totgeglaubt – wie der Phönix aus der Asche plötzlich auf dem Tapet erschien und für einigen Wirbel sorgte. Der Abend endete mit massig Laster und einem toten Ghul.

    Bedenke, oh zugellöse Schönheit, was du dir wünschst!

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  • Beginn der Konzeptphase

    Nachdem wir bei unserem Gründungstreffen nun unsere „Vampiquette“ und die Spielleitung abgesegnet hatten, begaben wir uns gemeinsam in die Planungsphase. Unser Konzept der Basisdemokratie und damit verbundenen gemeinsamen Entscheidungen ging auf.

    Schnell setzten sich alle Mitspieler daran, ihren zweiten Charakter auszuarbeiten. Leider war unsere Gruppe auch nicht von dem berühmt-berüchtigtem Sommerloch geschützt. Da nun allen drei Spielleitern und auch zwei Spielern ein Umzug bevorstand, zog sich der erste, heiß ersehnte Spielabend etwas nach hinten. Dafür folgte der furiose Auftakt dann aber im November.

    Darauf bedacht, dennoch die Wünsche der Gruppe umzusetzen, agierten die SLn still und leise im Hintergrund um eine neue Welt zu erschließen, die für das folgende Jahr hoffentlich noch für Wirbel sorgen wird.

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  • Gründungstreffen

    Am 20. Juli trafen sich die sechs Urbegründer von Urbs Jovis im Café May auf dem Kiez und besprachen die Idee eine eigene Vampirerunde zu gründen. Wir diskutierten wofür die Gruppe stehen soll, wie das Spiel aufgebaut wird, wer die Rundenleitung als SL übernimmt, schrieben unsere Vampiquette und besprachen das Grobkonzept – sprich den Grundstein auf welchem wir unsere Gruppe bauen wollten.

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