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Strategien im Elysium

Einen Monat nach der fürstlichen Hofhaltung ergriff der neue Vogt der Stadt die Gunst der Stunde und lud die Domänenmitglieder in das frisch ausgerufene Elysium zu einem Strategiegespräch ein.

Kris Wolf wollte die Neonaten taktisch auf den ausgerufenen Krieg der Verborgenen vorbereiten. Ein jeder war angehalten, sein Wissen und seine Ideen mit der Abendgesellschaft zu teilen.
Bereits im Vorfeld hatten die Wissenschaftlerinnen Dr. Lieblich und Dr. Fell Feldstudien zu den besonderen Fähigkeiten der Verborgenen durchgeführt, die nicht unbedingt von Erfolg gekrönt waren. Die niederschmetternden Ergebnisse wurden der mäßig interessierten Gesellschaft präsentiert.

Danach wurden mehr oder minder sinnvolle Vorschläge zur Lösung des Problems unterbreitet. Sehr zum Leidwesen des neuen Amtsinhabers, dem die Fassung für einen Moment entglitt als die Mitglieder der Gesellschaft sich in Streitigkeiten verstrickten. Fast schon kopflos versuchten die Bürger der Domäne krampfhaft eine Lösung zu präsentieren.

Daneben gab es einen Exkurs zur Hamburger Geschichte von der alten Hamburger Ventrue Roxane la Blanche, was wiederum die Toreador Gaspar D’Ieteren und Pereira wütend zurückließ und für Unruhen sorgte. Sie erzählte, dass die Alte die in der Speicherstadt ruht, einen Unterpfand für den Raub ihres Thrones zur Besänftigung haben wolle. Tragisch nur, dass das Unterpfand, eine alte Rose, mit dem Schierlingsbecher ermordet wurde. Neben den Aufruhen der Toreador verlor die Ventrue darüber hinaus ihre Fassung als sie über die Eskalation der frühen 2000er berichtete. Es war der Streit der Alten über den Thron der Hansestadt, der eine ganze Domäne in der Feuerbrunst im Atrium vergehen ließ. Eine Feuerbrunst, die nur ausbrechen konnte, weil Haus und Clan sein Versprechen gebrochen hatte…so erzählt man es sich zumindest. Doch, wenn alle verbrannt sind, warum kannte die Alexandrinerin dann die Geschichten?

Was bleibt ist die bittere Erkenntnis, dass der Fend wohl schon länger Informationen sammelt und die Gesellschaft ratlos einem Krieg entgegentritt bei welchem sie den Feind nicht kennen.

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