Ventrue – Clan des Szepters

Noblesse oblige

Pierre Marc Gaston Duc de Lévis’

Kennen Sie diese Art der Leute, die niemals ihre Fassung verlieren? Die auf eine perfekte Außenwirkung bedacht sind? Die sich in jeder Situation ihr falsches aber perfektes Lächeln abgewinnen können? Nun, wir Ventrue gehören zu ihnen. Wahren die Contenance mit jedem Schritt, egal wie schmerzlich oder demütigend er ist.

Wir sind der absolute Adel unter den Kainskindern. Alle Augen sind immer und permanent auf uns gerichtet, ob aus den eigenen Reihen oder von den anderen Familien. Jedem falschen Schritt wird doppelte Bedeutung beigemessen. Aus diesem Grunde suchen wir unsere Kinder, unsere Infanten, auch besonders gut aus. Wir gehen sogar noch einen Schritt weiter als der Rest unserer Welt. Wir stellen diese ebenfalls unseren Erzeugern und Großerzeugern vor. Niemals würden wir bei der Auswahl versagen. Die Schmach wäre eine Blamage für unser Blut, für unsere Linie, für uns selbst. Wir arbeiten stets an uns selbst und daran uns für das Blut aufzuopfern bis hin zur völligen Selbstaufgabe.

Denn bevor wir an uns selbst denken, kommt immer zuerst die Familie, das eigene Blut. Mit der Zugehörigkeit gehen nicht nur Privilegien sondern auch Verpflichtungen ein. Nach außen sind wir eine perfekte Front, die weder mit Fäusten noch mit Worten zu brechen ist. Wir kämpfen für unsere Ideale und verteidigen sie bis aufs Blut. Nach innen bröckelt es immer gefährlich, denn einem jeden wurde ein absoluter Machtanspruch ins Blut gelegt. Nur die Harten und Disziplinierten können bei uns bestehen. Wie bei den Spartanern muss jedes Kind bei uns eine Agoge durchlaufen, bis es perfekt und gestählt ist, und wir es entlassen, in der Erwartung, dass es Großes leistet. Diese und noch viele andere Traditionen halten wir wie ein Schild vor uns. Es macht uns fast unverwundbar.

Um in unserem Blute nicht nur anerkannt zu werden, sondern auch zu brillieren braucht es einiges an Profil. Aber bitte nicht zu viel, denn wer möchte schon unangenehm auffallen?

Wir verachten das Protzen mit Eigentum und rümpfen unsere Nase über nach außen getragenen Luxus. Wir sind stets elegant und zurückhaltend. Die große Show behalten wir den Rosen vor. Das bedeutet aber nicht, dass wir weniger Einfluss in der Gesellschaft haben. Wir ziehen geschickt die Fäden oder sitzen offensichtlich auf dem Thron einer Stadt. Wir sind die Gründer der Camarilla und deswegen sehen wir es als unser angeborenes Recht andere zu führen.

Wo wir sind, sind viele von uns, denn wir scharen gerne die eigenen Leute um uns. Werde ein Teil von uns und bestehe, oder zergehe wie schon hunderte andere zuvor.

* Aktuell sind noch keine Charakterbeschreibungen online – die oben stehenden Namen stellen nur eine Auflistung dar. Die Beschreibungen folgen schnellstmöglich.

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