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Starre auf der Anklagebank

Spielbericht

„Stadt Hamburg in der Elbe Auen, Wie bist du stattlich anzuschauen!
Mit deinen Thürmen hoch und hehr, Hebst du dich schön und lieblich sehr.“

Nur wenige Nächte nach der erfolgreichen Jagd auf den ehemaligen Seneschall des Fürsten, wurden die Bürger zu einem Malefizgericht zusammengerufen. Angeklagt war die Wanderin Blake O’Neill auf nicht weniger als drei Traditionsbrüche in der Nacht von Oktober auf November begangen zu haben. Die Anklage wurde nicht etwa von seiner fürstlichen Hoheit ausgesprochen, sondern stammte vielmehr aus der Mitte der Gesellschaft. Vicky, ein Brujah-Kind, und die Tremere Almuth-Lieblich hatten angekündigt, anzuklagen und nun wurde dieses in die Tat…

Veni, vidi, vici

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Nur vier Nächte nach der letzten Zusammenkunft traf sich die Hamburger Domäne im Niendorfer Gehege, um den verschollenen ehemaligen Ancilla von Anckelmann festzusetzen. Sie alle waren mit einer Vision geweckt worden. Eine Vision, für die Haus und Clan verantwortlich sein musste. Sie schickte sie in den verlassenen Teil des Erholungsgebietes im Hamburger Norden. Umgekippte Baumstämme, Ponys, Spuren im Boden, eine Bank, Hinterlassenschaften von Pferden, ein See. Die unscharfen Konturen formten sich nach und nach zu Bildern, zu bizarren Szenen. Die Truppe, bestehend aus zwei Gangrel, zwei

Dream a little dream

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Haus und Clan gab sich die Ehre und der jüngste Zuwachs Ludwig von Kapphengst gab sein Debüt in der Hamburger Gesellschaft. Er brach, ganz zum Unmut der Fräulein Dr. Lieblich mit den tradierten Mustern auf und lud zu einem Traumreise-Seminar ein. Wehe dem, der ihm nun spotten will. In vampirischer Manier versuchte der Tremere so pikante Details seiner Mitbürger und -gäste herauszufinden. Mit zwei Sachen hatte an diesem Abend wohl niemand gerechnet: Wo war Radegasts Arm und sein Alpha? Auch auf mehrfache Nachfrage wollte der junge Wanderer diese Fragen nicht beantworten. Und warum brachte Anouk ein frischgeschaffenes Kind…

Der Schleier fällt

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Etwas war geschehen in Hamburg. Die Vampire wachten dieser Nächte nicht auf und befanden sich in einem tiefen Schlaf … und sie träumten.

Vor ihrem geistigen Auge erhoben sich schwere Schatten aus vergangenen Tagen. Schemenhafte Figuren hielten sie zum Narren. Figuren aus ihrer Vergangenheit ohne Namen, ohne Gesichter. Ein Gefühl breitete sich in ihrer Brust aus. Ein Gefühl von beklemmender Dunkelheit. Ein Gefühl davon, dass sich hier in Hamburg alte Bekannte tummelten, die sich einfach nicht zu erkennen geben wollten. Ein Schleier fiel dieser Nächte. Und mit diesem Schleier verschwand die Blindheit und…

Eine spirituelle Anklage

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Eine Kirche, eine Glaubenstätte und nicht weniger forderte der Fürst in einem Zwei-Augen-Gespräch von Radegast als es über den Wert des jungen Gangrels für die Domäne Hamburg ging. Und so wurde Radegasts Debüt unter dieses Motto gestellt.

Ein jeder war dazu angehalten, einen symbolischen Gegenstand für den persönlichen Glauben mitzubringen. Radegast empfang seine Gäste mit einer neunminütigen Meditation. Er wollte, dass sich seine Gäste über Leben Tod und Wiedergeburt Gedanken machten. Ein brenzliches Unterfangen, forderte er doch zum Schluss, dass seine Gäste gedanklich zurück zu der Nacht ihrer Schaffung gehen…

Der Rosen Kunst

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Kaum ein halbes Jahr in der Domäne, schon wollte die junge Toreador Anouk Maßberg debütieren. Sie lud zu einer Vernissage ein, die nicht weniger als eine umfangreiche Sammlung der Rose selbst war. Sie eröffnete, dass sie in den vergangenen Monaten besonders von den Mitgliedern der Gesellschaft inspiriert worden war und einem jeden ein Kunstwerk gewidmet hatte. Welches Bild welcher Person gehörte, verriet die Rose nicht und so war es an den Besuchern selbst, zu erraten, wem welches Gemälde gehörte. Natürlich nutzten die Anwesenden den Raum, um über die Jagd des Herren von Anckelmann…

Von Werten, Verborgenen und dem Unterpfand

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Dass Brujah nicht nur wilde Hau-Draufs, sondern durchaus auch den Namen der Gelehrten verdient haben, wollte Mason durch seine Einladung im März beweisen. Inspiriert durch das Gespräch, welches er mit seiner fürstlichen Hoheit Sayid ibn Abadin ibn Palamedes ibn Troilus geführt hatte, wollte er mit der Gesellschaft über Werte diskutieren.

Doch ungebetene Gäste machten dem Gastgeber einen Strich durch die Rechnung. Wo anfänglich noch über Loyalität und Gehorsam in einer parlamentarischen Diskussion gesprochen wurde, lösten bald aktuelle Ereignisse die vordefinierten Themen ab. Fritzchen, Neugeborener vom Clan der Verborgenen, trat an die Oberfläche und forderte von der Geißel Blake O’Neill den…

New year’s eve

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Zum Jahresauftakt haben die Hamburger bereits einen festen Termin in ihren Kalendern. Die Ventrue Roxane la Blanche lud zu ihrem Neujahrsempfang. Dieses Mal wollte sie das neue Jahr mit Dionysien begrüßen. Neben den allgemein bekannten Spieltischen, an denen die Hamburger Gesellschaft Gefallen und Schulden verlieren, gestaltete die Alexandrinerin mit einer Runde Blutroulette den Abend noch kurzweiliger.

La Blanche betonte bei ihrer Eröffnungsrede für das neue Jahr, dass die Domäne bereits in der Vergangenheit mehr bezahlt hätte, als ein jeder geben sollte und so verzichtete sie in diesem Jahr auf ihre liebe Tradition des Geschenke-Wichtelns. Stattdessen lobte nur sie einen Preis…

Präludien

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Wie fühlt es sich an, wenn ein Brujah ganz am Boden ist. Seinen größten Ängsten ausgesetzt? Und verrät er in den guten Zeiten dann seine Prinzipien? Was macht es mit einem Gangrel, wenn er die große Liebe seines Lebens selbst töten muss? Was, wenn er erstmal bemerkt, dass das Tier, die Bestie, so stark in einem haust, dass Menschen auf einmal Angst bekommen und ihn konsequent meiden?

Zwischen Aufstieg und Fall, zwischen Ohnmacht und Einfluss. In unseren Präludien drehte sich das Rad des Lebens und die Charaktere befanden sich einmal ganz oben und dann wieder ganz unten. Wir alle hatten…

Aus dem Keller in die Einsamkeit

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Wenige Nächte nach der verpatzten Jagd in Kiel wachen die Vampire in Zellen wieder auf. Schon bald finden sie heraus, dass sie sich in dem Anwesenden ihres Fürsten befinden. Dieser lässt sie nach einer unbestimmten Zeit heraus und verkündet jedem Anwesenden die Todesstrafe, wenn sie ihm nicht Gründe liefern, weiter existieren zu dürfen. Es folgt eine peinliche Befragung. Immer im Vier-Augen-Gespräch.

Doch noch etwas anderes geschieht: Sayid öffnet sich, teilt seinen Bürgern die Vision seines Hamburgs, eines neuen Karthagos mit und die Vampire sollen selbst entscheiden, welche Rolle sie künftig an seinem Hof spielen wollen. Es folgen Gespräche, man…

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