Jagd durch Hamburg

Als wenn die Stadt in dieser Hinsicht nicht schon genug Probleme hätte, schien in der letzten Zeit auch noch ein unkontrollierter Jungvampir durch die Hansestadt zu streifen. Nach aufsehenerregenden Medienberichten wurden die Mitglieder der Domäne vom Fürsten unter der Führung Eva Eisenwagens ausgesandt, diesen Vampir zu finden.

Mit nur wenigen Hinweisen und einem von der Polizei „geborgten“ Notizbuch, das aber leider verschlüsselt war, ging es auf die Suche. Mit dabei waren auch Krämers neuer Schützling, das Ventrue-Kind Nicolas Bojanic, Augustus Macellarius nebst Ghul und Egon. Anfangs lief die Suche noch gut, man fand weitere Hinweise, nur dann wurde es problematisch. Egon und die Tremere wurden jeweils auf falsche Fährten geschickt, was sie nicht begeisterte, sogar böse Absicht unterstellte man der Truppenführung. Nach einigen Mühen fand man heraus, dass es sich um Vicky handeln musste, Brujah-Kind und offenbar vom Erzeuger alleingelassen. Bis in ihre Wohnung ging eigentlich alles glatt, aber dann wurde es… hitzig. Natürlich war die reizbare junge Dame nicht bereit, mit einem Haufen Fremder mitzukommen und nach Art ihrer Familie rastete sie aus. Die Anwesenden waren nicht in der Lage, sie ruhigzuhalten und von da an überschlugen sich die Ereignisse. Operation gelungen, Patient tot: die Ventrue Krämer und Bojanic per SEK beim Seneschall abgeliefert, das Kind von Eva direkt zum Fürsten gebracht, die Tremere gerade eben noch dem Polizeigroßeinsatz entkommen – was direkt genutzt wurde, um alle anderen zu beschuldigen. Warum wohl keiner den Tremere vertraut?

Insgesamt ist mehr als fraglich, was der Fürst zu der Operation sagen wird. Er hat zwar das Kind, aber auch eine Menge Aufsehen bei den Sterblichen. Ob ihm das Ergebnis den Preis wert ist? Wohl eher nicht.

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